Im Zug unterwegs

Geschichten vom Bahnfahren

Setup 26 – Marc Höttemann

ME 2011

1. Wer bist Du, was machst Du und wo haben wir uns das erst mal kennengelernt?

Ich bin Marc, 38 Jahre alt und lebe als  zweifacher Familienvater im Rheinland. Meine Erlebnisse als Ostwestfale im Rheinland gibt es im Blog unter www.ostwestf4le.de nachzulesen. Beruflich bin ich im kaufmännischen Bereich als Wertpapier-Spezialist und Teamleiter tätig. Als Hobbies nenne ich gern die Familie, Rad fahren, Lesen (online und offline) Fußball und im speziellen Borussia Dortmund sowie natürlich das Bloggen.

2. Welche Bahncard hast Du oder welches Ticket nutzt Du meistens?

Ich bin beruflich gelegentlich in Frankfurt unterwegs und nutze deshalb die BahnCard 50. Außerdem bin ich froh, als Berufspendler eine Jahreskarte für den Verkehrsverbund Rhein-Ruhr zu benutzen.

3. Wie oft fährst Du Bahn und welche Züge nutzt Du?

Jeden Morgen geht es mit der S-Bahn (S8) von Kleinenbroich nach Düsseldorf – und abends wieder zurück. Außerdem fahre ich nach Frankfurt mit dem ICE und muss gelegentlich auch auf den IC oder RE zurückgreifen.

4. Platzreservierung oder Risiko?

Wenn ich beruflich unterwegs bin, ist eine Reservierung ein Muss – insbesondere morgens zwischen sieben und halb neun ist ein ICE nach Frankfurt ohne Reservierung der Horror pur. Privat gehe ich gern das Risiko ein, ohne Reservierung unterwegs zu sein.

5. Was hast Du meistens bei Deinen Bahnfahrten dabei?

Drei Dinge sind ein Muss: das Smartphone, eine aktuelle Tageszeitung und ein Buch.

6. Wie vertreibst Du Dir die Zeit im Zug?

Ich lese ohne Ende. Entweder die beruflichen und privaten E-Mails, die Zeitung oder auch Bücher, die ich im Blog rezensiere. Wenn es morgens etwas früher oder abends etwas später geworden ist, darf es auch ein Hörbuch oder entspannte Musik vom Smartphone sein.

7. Was ist für Dich die perfekte Bahnlektüre /-Musik -/Film

Einen Film habe ich bislang noch nicht während der Bahnfahrt geschaut. Die perfekte Lektüre muss unterhaltsam und die perfekte Musik entspannend sein.

8. Hast Du schon ein nachhaltiges Erlebnis im Zug/auf dem Bahnhof gehabt?

Ich genieße die Fahrt im Zug oft, um meinen Gedanken nachzuhängen und zu entschleunigen. Insofern ist für mich fast jede Bahnfahrt eine Entspannung – es sei denn, ich habe Arbeitskollegen an Bord, mit denen dienstliche Themen besprochen werden.

9. Was findest Du gut im Zug/am Bahnhof?

Der Bahnhof beeindruckt mich jedes Mal auf´s neue mit dem geschäftigen Treiben und dem bunten Publikum. Diese Atmosphäre ist ideal für Millieu-Studien, die ich gelegentlich anstelle. Im Gegensatz zur Fahrt mit dem Auto lässt sich an wenigen Orten besser entspannen als mit knapp 300 km/h im ICE zwischen Köln und Frankfurt.

10. Was stört Dich im Zug/am Bahnhof

So wirklich viel gibt es da nicht. Auch wenn einige Menschen über die Unpünktlichkeit der Bahn schimpfen, werde ich selten davon beeinträchtigt. Am Bahnhof nerven mich höchstens die immer häufiger auftretenden Schnorrer.

11. Gibt es eine Anekdote von einer Bahnfahrt die Du hier mitteilen möchtest?

Ad hoc kann ich damit nicht dienen.

12. Wie sieht für Dich der Personenverkehr der Zukunft aus?

Ich wünsche mir, dass sich immer mehr Verkehr von der Straße auf die Schiene verlagert. Und das gilt nicht nur für den Güterverkehr, sondern auch für die Passagiere. Ich wünsche mir attraktive Angebote für Familien, die deshalb auch das Auto für die Fahrt in den Urlaub stehen lassen und mit der Deutsche Bahn ans Meer oder in die Berge reisen.

 

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  1. Pingback: Marc Höttemann: „Blogs sind eine ideale Plattform, um mit Kunden in Kontakt zu kommen“ | arvatoBLOG

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